Kiefergelenke in Balance?

CMD und andere funktionelle Störungen der Kiefergelenke sind häufig: Immer mehr Menschen leiden unter unklaren Beschwerden wie Kopfschmerzen, Durchblutungs­störungen oder sogar Tinnitus. Wegen der vielfältigen Symptome wird die Krankheits­ursache oft nicht erkannt. Doch Kieferfunktions­störungen sind behandelbar – dank modernster Diagnostik- und Therapie­verfahren.

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Sensibles Gleichgewicht

Eine CMD (cranio­mandibuläre Dysfunktion) entsteht, wenn die Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht mehr harmonisch zusammen­passen (Okklusions­störung). Dazu genügen schon wenige Mikrometer Abweichung von der natürlichen Bisslage, zum Beispiel durch Fehl­stellungen, offene Zahnlücken oder schlecht passenden Zahnersatz.

Die sensiblen Kiefergelenke registrieren die unnatürliche Lage und versuchen, sie auszugleichen. Dabei arbeiten die kräftigen Kaumuskeln immer mehr gegen die Fehlstellung an. Der erhöhte Druck bewirkt einen unnatürlichen Abrieb des Schmelzes, wo die Zähne aufeinander­treffen – ein frühzeitiger Hinweis auf eine Okklusions­störung.

Woher kommt der Schmerz?

Wird die Ursache nicht behoben, nimmt die Spannung immer weiter zu. Das beeinträchtigt nicht nur die Kiefergelenke, der ganze Körper kann betroffen sein: Denn die Kaumuskulatur ist mit den Gesichts-, Nacken- und Rückenmuskeln sowie mit der Wirbelsäule verschaltet.

Aus diesem Grund entstehen Schmerzen manchmal weit entfernt vom Kiefer. Geschieht dies, stehen Ärzte und Patienten häufig vor einem Rätsel. Auch Schwindel, Tinnitus oder Migräne treten bei CMD auf – für Patienten beginnt damit oft eine frustrierende Odyssee von einem Facharzt zum anderen.

DIR®: Präzise Diagnostik

Wir erkennen und behandeln dieses komplexe Krankheitsbild sicher und kompetent. Dazu verwenden wir das computergestützte DIR®-System. Es ermöglicht, Okklusionsstörungen und gestörte Bewegungs­abläufe beim Kauvorgang exakt zu messen. So können wir die Situation objektiv bewerten.

Ziel der Behandlung ist es, die gesunde „Nullstellung“ zwischen Ober- und Unterkiefer wiederherzustellen. Dazu fertigen wir auf Basis der DIR®-Messung eine Zahnschiene an. Sie wird über eine längere Zeit getragen und regelmäßig angepasst, bis Zähne und Kiefergelenke wieder in ihrer natürlichen Balance sind. Um den Prozess zu unterstützen, arbeiten wir eng mit Physiotherapie- und HNO-Praxen zusammen.

Verdacht auf CMD? Wir helfen!

Medizinischen Studien zufolge leiden etwa 8% aller Menschen an einer cranio­mandibulären Dysfunktion (CMD). Bei mehr als 50% liegen andere Störungen des Kausystems vor.

Die Diagnostik geht dank DIR®-System schnell und einfach: Es zeichnet die Bewegungs­abläufe im Kiefer auf und sendet die Messdaten an einen Computer. Eine spezialisierte Software errechnet daraus ein Modell, das bei der Untersuchung direkt am Bildschirm angezeigt.

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